PROREACT C GAS/FLÜSSIGREAKTOREN

 

Beispiel einer Aufstellungsplanung eines PROREACT 250 C zur Fällungskristallisation

PRODUKTBESCHREIBUNG

Gas/Flüssig-Reaktionen werden in vielen Branchen wie der chemischen Industrie, der Papier-, der Zucker- und der Ölindustrie durchgeführt. Die Reaktionsgeschwindigkeiten vieler Gas/Flüssig-Reaktionen sind durch den Stoffaustausch zwischen den beiden Phasen limitiert. Durch den Einsatz der FRIBORATOR Hochleistungsbegasungsturbinen in den PROREACT C Gas/Flüssig-Reaktoren lassen sich sehr hohe Stoffübergangskoeffizienten (kLa) bei niedrigen Energieeinträgen (P/V) realisieren. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise und unter Berücksichtigung der Forderung nach ressourcenschonenden Produktionsverfahren wird diese Effizienz immer wichtiger.

ANLAGENBESCHREIBUNG

Die besondere Rotor/Stator-Technologie der FRIBORATOR Aggregate vereint zwei Funktionen: Erzeugen feinster Gasblasen, was in einer sehr großen spezifischen Gas/Flüssig-Grenzfläche und damit Stofftransferfläche resultiert, und Mischen mit turbulenten Freistrahlen.

Diese Kombination bringt einige weitere charakteristische Vorteile:

  • Baugrößen von 20 L bis 1000 m3 möglich
  • bei kleinen bis mittelgroßen Reaktoren selbstansaugender Betrieb ohne Kompressor möglich
  • sehr hohe Gasausbeute (bei Kopfraumeinspeisung bis 100 %)
  • geringer Installationsaufwand
  • sehr gute Mischleistung bei niedrigem Energieeintrag
  • kombinierte Dispergierungs-, Emulgierungs- und/oder Kristallisationsverfahren möglich

REAKTORKONFIGURATION

Die Reaktoren können Gas selbsttägig aus der Umgebung, einem Gasreservoir oder auch aus dem Kopfraum ansaugen. Im Falle sehr hoher Begasungsraten oder für die Erzeugung von Umlaufströmungen kann die Einbringung von speziellen Reaktoreinbauten notwendig werden. Eine häufig genutzte Variante ist der Einbau eines koaxialen Leitrohres, so dass der Reaktor als Air-Lift-Loop Reaktor betrieben werden kann.

Als zusätzliche Ausrüstung ermöglichen unsere FOAMEX Schaumzentrifugen auch dann noch einen sicheren und effizienten Betrieb, wenn dieser durch auftretenden Schaum gestört wird.

Sehr große Reaktoren werden üblicherweise mit Gebläseunterstützung betrieben, um die energetische Effizienz noch weiter zu steigern. Auch wenn durch die Kombination von selbstansaugender Turbine und Vordruckgebläse der apparative Aufwand ansteigt, zahlt sich dies durch den geringeren Stromverbrauch oftmals aus. Ein Betrieb mit Gebläse- oder Kompressorunterstützung ist dann obligat, wenn die Reaktion selber unter Druck stattfindet.

WÄRMETAUSCHER

Zum Aufheizen oder zum Abführen der Reaktionsenthalpien sind verschiedene Wärmetauscher realisierbar. Diese reichen vom einfachen Doppelmantel über innenliegende Spiral- und Röhrenwärmetauscher bis zum externen Kreislauf.

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