CLEARFLOW P MEMBRANFILTRATIONSANLAGEN IM HYGIENIC DESIGN

Filtrationsanlagen für steriltechnisch sensible Prozesse in der Biotechnologie und Lebensmittelindustrie

Beispielausführung einer CLEARFLOW P Anlage für die Mikrofiltration (MF) mit 2 Modulplätzen für Keramikmodule (C).

ANLAGENBESCHREIBUNG

CLEARFLOW P Filtrationsanlagen im “Hygienic Design” sind Querstromfiltrationsanlagen (Cross-flow-Filtration, tangential flow filtration) für die Biotechnologie und Lebensmittelindustrie, in denen erhöhte Hygieneanforderungen zu erfüllen sind.

Je nach Anwendungsfall werden die Filtrationsanlagen speziell auf das Medium und die möglichen Kontaminationsrisiken ausgerichtet. Insbesondere bei der Festlegung der Filtrationsmodule werden rheologische und dynamische Charakteristiken der zu filtrierenden Substanz berücksichtigt.

Nachhaltige und sichere Filtration mit CLEARFLOW

Je nach Anwendungsfall werden Short Cut Versuche oder spezielle Versuchsreihen mit den Originalmedien durchgeführt.

Im Steuerungsteil der Anlagen finden sich erweiterte Programmstrukturen, Sicherheitseinrichtungen und spezielle Sequenzen und Regelungen, um eine nachhaltige und sichere Filtration zu gewährleisten. Alle Filteranlagen werden mit periodischer Rückspülung ausgestattet. Je nach Produktempfindlichkeit wird die Rückspülung mit steriler Druckluft oder mit hygienischen Pumpen und dem filtriertem Medium durchgeführt.

CLEARFLOW P Anlagen bestehen im Wesentlichen aus folgenden Anlagenkomponenten:

  • Polymer- oder Keramik-Filtrationsmodule
  • Hohlfasermodule, Tubularmodule, Filterkassetten oder Wickelmodule
  • Druckpumpe und Kreislaufpumpe mit Frequenzumformer
  • Kreislaufbehältereinheit
  • Druckluftsystem
  • Filtratpumpe mit Filtratbehälter (optional)
  • Edelstahlgüte aller Materialien: 1.4404
  • Produktberührte Oberflächen mit Ra ≤ 0,8 µm, optional mit Elektropolitur
  • Verrohrung und Armaturen (z.B. in DIN 11864 und DIN 32676)
  • CIP und SIP-Einheit für Reinigung und Sterilisation (optional)
  • Kompaktes Gestell zur Aufnahme aller Rohre und Aggregate
  • Vorfiltereinheiten (optional)
  • Kondensatsystem bei SIP-fähigen Systemen
  • Druckkontrolle/-regelung
  • Temperaturkontrolle/-regelung (optional)
  • Erweiterte Sensorik wie z.B. Trübung, Leitfähigkeit, pH etc. (optional)
  • Zentrale Steuereinheit mit SIEMENS SPS und Touch Panel

AUSLEGUNG

FRINGS CLEARFLOW-Filtrationsanlagen können mit Membranmodulen mit verschiedenen Strömungseigenschaften, Materialien und Trennschärfen (“Cut-off”) ausgestattet werden.

Je nach Trennschärfe und Transmembrandruck lassen sich CLEARFLOW-Filtrationsanlagen in Mikrofiltration (MF), Ultrafiltration (UF) oderNanofiltraton (NF) unterscheiden.

Die prozesstechnische und apparative Auslegung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dabei werden die grundsätzlichen verfahrenstechnischen Aufgaben, die Materialauswahl und die geforderte Trennschärfe genau spezifiziert und die Auslegung der Anlagen auch mit Hilfe von Pilotversuchen unterstützt.

Je nach Anwendungsfall werden Short-Cut-Versuche oder spezielle Versuchsreihen mit den Originalmedien durchgeführt.

Unterschiedliche Ausführungsstandards von FRINGS Membrananlagen:

  • CLEARFLOW P: Membrananlagen für steriltechnische Prozesse in der Lebensmittel- und Biotechnologie
  • CLEARFLOW B: Membrananlagen für hygienische Prozesse insbesondere im Brauerei-, Backhefe- und Getränke-Umfeld
  • CLEARFLOW G: Systeme mit Ausrüstung und Dokumentation gemäß GMP-Pharmastandard
  • CLEARFLOW C: Membrananlagen ohne Steril- oder Hygieneausführung gemäß Chemiestandard (z.B. für autosterile Medien)

AUTOMATISIERUNG

Der Automatisierungsgrad sowie das Anlagendesign werden nach Anforderung und Kundenwunsch festgelegt und entsprechend ausgeführt. Hier reicht das Spektrum von vollautomatisierten und CIP/SIP-fähigen Filtrationsanlagen bis zu handbetriebenen Ausführungen.

Auch Kombinationen verschiedener Verfahren aus “Dead End” und “Cross-Flow” Filtern sind möglich. Wir liefern zudem Multipurpose-Anlagen, die mit verschiedenen Modultypen bestückt werden können.

FRINGS Anlagen sind durch ihrer Bauweise in der Art kombinier- und erweiterbar, dass in einer Prozessstrecke Mikro-, Ultra-, Nano-, Diafiltration, Reverse Osmose und weitere Wasseraufbereitungsschritte realisiert werden können.

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